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Vortrag über

Johann Heinrich Pestalozzi – der berühmteste Schweizer Pädagoge

von Chantal Secretan
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Handy & Co

Zusammenfassung zum Thema:

Handy & Co

SURFEN, CHATTEN, GAMEN, ONLINE SEIN – ABER WIE?

Für die junge Generation sind TV, Computer und Handy nicht mehr wegzudenken – und für viele Erwachsene auch nicht. Neben den positiven Möglichkeiten beinhalten diese modernen elektronischen Medien leider auch Gefahren.
Wie helfen wir unseren Kindern und Jugendlichen, Handy, Computer und TV altersentsprechend sinnvoll zu nutzen und wie schützen wir sie vor den Gefahren?

SICH KUNDIG MACHEN:

Dabei können helfen:

  • Broschüre der Kapo TG „Zappen & Gamen“
  • Alfred Burger, Eliane Gautschi, „Jugend und Gewalt“, Verlag Zeit-Fragen, Zürich, 2011
  • Rudolf Hänsel. „Game Over!“, Kai Homilius Verlag, Berlin 2011
  • www.security4kids.ch
  • www.kobik.ch
  • www.zischtig.ch
  • www.salfeld.de

1. Handy

  • Smartphones und iPhones sind Multimedia-Geräte. Damit ist alles möglich, was man auch im Internet machen kann: Surfen, Filme schauen, Browsergames spielen, chatten.
  • Jugendliche planen ihre Freizeit mit dem Handy. Die Verabredungen funktionieren sekundenschnell. 
  • Bilder, Videos und Filme können – auch von Kindern – leicht aufs Handy geladen werden, auch solche, die Personen beleidigen, verletzen  oder bedrohen (Mobbing, „Happy Slapping“).
  • Handys können zur Schuldenfalle werden.
  • Gewalt- und Pornodarstellungen können leicht auf dem Handy eines Kindes „landen“

2. Zum sinnvollen Gebrauch anleiten und vor Missbrauch schützen

  • Schaffen Sie eine Vertrauensbasis.
  • Treten sie mit ihrem Kind in einen ehrlichen Dialog. 
  • Sprechen Sie mit ihm über den Wunsch nach einem Handy. Wofür brauchst du es? Was kostet es?
  • Lernen Sie das Handy ihres Kindes zu bedienen.
  • Sagen Sie ihrem Kind, dass Sie zu seinem Schutze sein Handy regelmässig kontrollieren werden. Erklären Sie ihm, wofür Sie es schützen.
  • Treffen Sie Vereinbarungen:
    • dass Kinder nichts auf ihr Handy herunterladen, oder NUR mit ihnen gemeinsam, auch Klingeltöne.
    • dass Sie keine unbekannten Telefonnummern zurückrufen oder fremde SMS beantworten,
    • dass sie nur Nachrichten versenden, die sie auch erhalten möchten,
    • dass sie ihr Handy nur zu den mit Eltern und Schule vereinbarten Zeiten einschalten.

3. Internet

Das Nutzen des Internet ist dem Trinken aus einem Hydranten vergleichbar (Peter Glaser). Man kann sich darin verlieren. Dabei kann Kindern  und Jugendlichen viel kostbare Zeit in der Realität verloren gehen. Die Gefahr abhängig zu werden ist enorm. (Computerspiele)

4. Nochmals: Sich kundig machen und Entwicklungen verfolgen

  • Entdeckungsreisen im Internet können auf Webseiten landen, die unsittlichen Sex, Perversionen und Gewalt zeigen. 
  • Das Netz verleitet zur Preisgabe von privaten persönliche Daten. (Zugang für Viren, Identitätsdiebe oder Hacker)
  • DAS NETZ VERGISST NICHTS! EINMAL IM NETZ, IMMER IM NETZ!
  • Mobbing im Internet (oder Handy), auch Cybermobbing genannt, hinterlässt bei Opfern – und auch Tätern – erheblichen seelischen Schaden.
  • Cam to Cam – Übertragungen werden oft gespeichert und weitergegeben - oft auch verändert.
  • Computerspiele entziehen ihr Kind dem realen Leben, machen es unkonzentriert und aggressiv.
  • Killerspiele lehren unsere Kinder das Töten.

5. Anleiten, unterstützen und kontrollieren

  • Nehmen Sie das Gespräch auf und lassen Sie sich von ihren Jungen alles zeigen, was sie schon wissen und kennen.
  • Falls ihre Kinder bereits Computerspiele haben, spielen Sie mit ihnen und diskutieren Sie darüber.
  • Beschränken Sie die Onlinezeit.
  • Platzieren Sie den Computer/Laptop, den Kinder benützen, an einem übersichtlichen Ort, niemals im Kinderzimmer.
  • Vereinbaren Sie Online-Regeln:
    • Passwort geheim halten.
    • keine E-Mails von fremden Absendern öffnen.
    • KEINE persönlichen Angaben.
    • nur Webseiten besuchen, die meine Eltern erlaubt haben (Schutzfilter).
    • Bei komischen Fragen Chatroom verlassen und Eltern informieren.
    • Nie mitmachen bei Cybermobbing.
  • Bringen Sie im Gespräch IHRE Wertvorstellungen ein. Erklären Sie diese.
  • Erwarten Sie kein harmonisches Gespräch. Heranwachsende entwickeln ihre Persönlichkeit über die Auseinandersetzung mit ihren Vorbildern. 
  • Schaffen Sie physisch und psychisch gesunde Alternativen zur virtuellen Welt. Virtuelle Kontakte sind niemals Ersatz für wirkliche Freunde. Wer die Freizeit online verbringt, verpasst viel vom wirklichen Leben!

IHR KIND WILL SIE ALS STÜTZE, WOHLWOLLENDES GEGENÜBER UND SICHERES VORBILD. ES BRAUCHT SIE.

© Dr. Elisabeth Nussbaumer, Zezikon

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